Helmut Jakob

Ein Segeltörn im toskanischen Archipel
Die erste Ausfahrt

Porto Azurro


Um 15 Uhr legten wir Richtung Elba ab und erreichten nach gut drei Stunden und ca. fünfzehn Seemeilen Porto Azzurro (ca. 3100 Einw.) an der Ostküste. Sobald das Land verschwindet, taucht am Horizont Elba auf. Die Ansteuerung von Osten kommend ist einfach, man kann sich an dem tiefen Einschnitt in die Bergketten orientieren. Beim Passieren des Kastells über Porto Azzuro - bereits tief in der Bucht - muß man mit starken Fallwinden rechnen.

In italienischen Stadthäfen liegt man im allgemeinen kostenlos, es gibt aber auch keinen Komfort. In der Hauptreisezeit sind die Häfen überfüllt und wenn man einen Platz bekommt, muß mit Ankersalat gerechnet werden. Immerhin gab es in Porto Azzurro eine öffentliche Toilette mit Duschgelegenheit.

 

Wir sehen über dem Hafen die Festung St. Jakob (St. Giacomo), im 17. Jahrhundert von den Spaniern erbaut, um die Ausdehnung der toskaner Großherzöge auf die Insel zu verhindern, aber auch um das Städtchen vor Piratenangriffen zu schützen. Heute dient das Castello als Gefängnis.

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